Die Serie der Selbstverbrennungen in Tibet reisst nicht ab – Protestkundgebung in Zürich

Die Serie der Selbstverbrennungen in Tibet reisst nicht ab. Bis jetzt haben sich bereits 119 Tibetern aus Hoffnungslosigkeit angezündet, um gegen die chinesische Unterdrückung zu demonstrieren.

Die Kundgebung beginnt im Stadtzentrum und führt über einen Protestmarsch vor dem chinesischen Konsulat an der Bellariastrasse.

Die Tibeter machen klar, dass Tibet diese Unterdrückung nicht mehr akzeptieren kann und Hilfe braucht. Es werden Slogans, wie unter anderem „Let the Dalai Lama return to Tibet“, „Tibet is burning – help help“, etc., skandiert und die Leute auf den Strassen werden mit Flugblättern über die Forderungen informiert:

• Die chinesische Regierung muss die Repressionen sofort beenden und einen ernsthaften Dialog mit den Tibetern suchen. So muss unter anderem die sogenannte „Patriotische Erziehungskampagne“ beendet und der Dialog mit den Vertretern S. H. des Dalai Lama wieder aufgenommen werden".

Gleichzeitig ruft die TGSL die Vereinten Nationen auf: 

  • • Eine unabhängige Untersuchungskommission mit ungehindertem Zugang nach Tibet zu entsenden. 
  • • Die verabschiedeten Tibet-Resolutionen von 1959, 1961 und 1965 wieder aufzunehmen und sicherzustellen, dassdiese substanziell erfüllt werden. 
  • • Den 11. Panchen Lama Gendhun Choekyi Nyima sofort freizulassen. 
  • • China aufzurufen, die weitverbreitete Folter und Misshandlungen in Tibet sofort zu beenden. 
  • • China aufzurufen, den Dialog mit den tibetischen Vertretern wieder aufzunehmen, um eine einvernehmliche undnachhaltige friedliche Lösung des Tibet-Konflikts zu /erreichen.

Nebst diversen Ansprachen werden auch Gebete gesprochen, welche dieses Mal speziell durch Mönche des Namgyal Klosters in Dharamsala angeführt werden.

In der offiziellen Schlussrede dankt Lobsang Gangshontsang, Präsident der TGSL, den Teilnehmern für ihr Engagement und bittet alle, auch weiterhin die regelmässigen verschiedenen Aktionen zu unterstützen. Auch geht sein Dank an die anwesende Polizei für die gute Zusammenarbeit und an die Nachbarschaft des chinesischen Konsulats für ihr Verständnis.

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