52. Jahrestag des Volksaufstands in Tibet Kundgebung organisiert von der Tibeter Gemeinschaft Schweiz und Liechtenstein

Anlässlich des 52. Jahrestages des Volksaufstands in Tibet organisierte die Tibeter Gemeinschaft Schweiz und Liechtenstein eine Kundgebung in Bern. Ungefähr 600 Tibeter und Tibetfreunde aus der ganzen Schweiz und Liechtenstein (TGSL) reisten anlässlich dieses Gedenktages nach Bern.  Speziell angereist sind einige Chinesen und 1 Mongole aus Deutschland, welche mit Ihrer Anwesenheit ihre Solidarität gegenüber dem tibetischen Volk zum Ausdruck brachten. Die Besammlung erfolgte am Waisenhausplatz, gefolgt von einem Umzug durch die Altstadt in Richtung Helvetiaplatz.  Auf dem Helvetiaplatz las Dawa Gyatso vom Tibet Office in Genf die Botschaft Seiner Heiligkeit zum Gedenktag des 10. März 1959 vor. Weitere Redner waren neben Vertreter der GSTF, VTJE und TFOS , Jampa Monlam,  Tibetan Centre for Human Rights and Democracy, Maya Graf, Nationalrätin der Grünen, Pasang Memmishofer , Präsidentin der TGSL  und Sonam Monkar, Parlamentarier der Tibetischen Exil Regierung. Eine Delegation von 10 Leuten hatte zudem die Gelegenheit ein Memorandum im Namen der 4 Organisationen der chinesischen Botschaft zu übergeben.

Das Memorandum enthielt folgende Forderungen:

Die Aufnahme des Dialogs mit den Gesandten des Dalai Lama
Das Memorandum über eine echte Autonomie für das tibetische Volk und die Mitteilung der Gesandten Seiner    Heiligkeit ernsthaft zu nehmen.

Die grundlegenden Rechte wie die Religionsfreiheit, Redefreiheit, Vereinigungsrecht und  das Recht auf Bildung.

Bedingungslose Freilassung aller politischen Gefangenen in Tibet
Einer unabhängigen UN Untersuchungskommission  uneingeschränkten Zugangs nach zu gewähren.

Sofortige Beendigung der Diffamierung von Seiner Heiligkeit des Dalai Lama.

Während des Umzuges wurden Slogans wie, Bundesrat help Tibet, Menschenrechte in Tibet und andere skandiert. Aufgrund einer kurzen Zeitüberschreitung drohte die Polizei am Schluss die Kundgebung abzubrechen, was bei den Organisatoren und den Teilnehmern auf Unmut stiess. 
Bilder..

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