Kundgebung am internationalen Tag der Menschenrechte

Zeitgleich mit dem Internationalen Tag der Menschenrechte am 10. Dezember, organisierte die Tibeter Gemeinschaft in der Schweiz & Liechtenstein (TGSL) einen Friedensmarsch in Genf und führte eine friedliche Demonstration vor den UN-Büros in Genf durch, um über die schlechte Menschenrechtssituation in Tibet zu protestieren. Über achthundert Tibeter und Freunde Tibets hatten sich in Genf besammelt. 

Die Teilnehmer versammelten sich an diesem Tag am Ufer des Genfersees, am Sitz der UNO-Menschenrechts Hochkommissariat's Büro, Palais Wilson. Die Eröffnungsrede wurde von Vize-Präsident der TGSL Herr  Lhaning Pema gehalten. Im Anschluss folgten Slogans, die die UN zu Erkundungsmissionen nach Tibet und die Rückkehr des Dalai Lama nach Tibet forderten.

Die versammelte Menge marschierte vom Palais Wilson zum Platz der Nationen, dem Sitz der UN-Büros in Europa. Vor den UN-Büros wurde eine Schweigeminute in Bezug auf die Märtyrer der jüngsten Selbstverbrennungen, gefolgt von der tibetischen Nationale Hymne angestummen von der Folklore Ensemble des TGSL. Die Eröffnungsrede der Kundgebung wurde vom Präsidenten der TGSL Herr Tenzin Nyingbu. Die Menschenrechtssituation in Tibet verschlechtert sich und die Tibeter werden unter repressiven Umfeld, das auch in mehr als 140 Selbstverbrennungen zum Ausdruck kommt.

Es wurden diverse Ansprachen, unter anderam auch durch den Vertreter Seiner Heiligkeit dem Dalai Lama Mr. Ngodup la, Europäischedie Chitue Vertreter aus Europa, Vertreter vom Verein Tibeter Jugend in Europa, vom Präsidenten der GSTF, Vertreter der tibetischen Frauen Organisation gehalten. Eine Rede von Herrn René Longet und den Petitionsbrief an die UNO wurden ebenfalls der Menge vorgetragen.
Mit einem Gebet, das von Khen Rinpoche vom Tibet-Institut Rikon angeleitet wurde endete die Kundgebung gegen 16.00 Uhr. mit Sangsol und der Dankesworte vom Vizepräsidenten der TGSL.

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