Friedensmarsch für die unter dem Regime Chinas immens leidenden Tibeter in Tibet. (von Zürich nach Genf, 8. August 2011, 09:09 Uhr)

Ich glaube an unsere moralische Pflicht, die Prinzipien der universellen Menschenrechte auf der ganzen Welt, unabhängig von Macht, Reichtum, Status etc., zu befolgen und aufrecht zu halten.

Meine kurze persönliche Vorstellung: Mein Name ist Kharnang Phakpa und ich bin Tibeter. Ich bin im Juli 2010 in die Schweiz geflüchtet.

Der wesentliche Grund meines Aufrufes ist die politische Situation in Tibet, welche von Tag zu Tag schlechter wird. Es scheint mir, als würde die ganze Welt still zuschauen, während die kommunistische Regierung Chinas, schamlos mit strikter Gewalt, die Basis der Menschenrechte und Rechte wie, Religions- und Meinungsfreiheit verachtet. Diese Tatsache wurde 2008 mit der Selbstverbrennung des Mönchs Phuntsok aus Amdo Kirtik Kloster, verdeutlicht!

Es ist eine unabstreitbare Tatsache, dass China auch positive Aspekte wie Entwicklung der Infrastruktur gebracht hat. Bei sorgfältiger Prüfung stellt man klar fest, dass der Verlust für die Tibeter ganz eindeutig grösser ist, als der Gewinn. Die Strategie der chinesischen Regierung, die Identität und Kulturgut der Tibeter zu untergraben ist grausam. Die vom schweren Erdbeben zerstörten Häuser sind nach wie vor nicht wieder aufgebaut und die Tibeter hausen weiterhin in Zelten. Die Gelder für den Wiederaufbau sind vorhanden aber es wird nicht gehandelt. Das Problem muss gelöst werden.

Seine Heiligkeit hat mit dem Middle Way Approach eine gute Basis für die Beziehung zwischen Tibet und China geschaffen. Mit wahrer Absicht, doch die kommunistische Regierung Chinas bringt immer wieder unwahre und unhaltbare Argumente, welche ich nicht akzeptieren kann. Wir haben jetzt nun einen neuen Premierminister, Dr. Lobsang Sangey gewählt. Die chinesische Regierung muss einen friedlichen Dialog mit ihm und den Tibetern führen..

Das Risiko, die tibetische Kultur und Identität zu verlieren ist sehr gross, welches mich sehr beunruhigt. Aus diesem Grund habe ich beschlossen, eine Bitte an die UN in Genf zu richten. Ich sehe die UN als einzige unabhängige Körperschaft, welche sich einer solchen Angelegenheit annehmen kann.

Am 8. August 2011, um 09:09 Uhr, werde ich einen Friedensmarsch von Zürich bis nach Genf starten. Die chinesische Regierung soll folgende Forderungen erfüllen:

- Die chinesische Regierung muss den Dialog mit Dr. Lobsang Sangey aufnehmen.

- Alle politischen Häftlinge inklusive dem Panchen Lama müssen frei gelassen werden

- Gewährung der Pressefreiheit

- Wie die Tibeter Gemeinschaft Schweiz und Liechtenstein bereits gefordert hat, muss die UN eine Fact-Finding-Mission in Tibet übersenden

- Aufgrund des unendlichen Leidens der Tibeter in Tibet, möchte ich mit diesem Friedensmarsch für sie einstehen. Ich bitte alle diese Aktion mit positiven Gedanken zu begleiten und auf ein gutes Gelingen zu hoffen.

Beste Grüsse

Kharnang Phakpa

Breitenhofstrasse 30

8630 Ruti ZH

N 543111

Cellphone: 076 455 15 67 

Kharpak143@yahoo.fr (facebook id)

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