Seit 2005 hat der Dalai Lama persönlich die Schirmherrschaft für das Tibethaus Deutschland in Frankfurt am Main übernommen, verbunden mit regelmäßigen Besuchen und besonderen Bindungen hierher. Deshalb unternimmt er auch im Mai 2014 wieder eine Reise nach Frankfurt.

Höhepunkt wird der öffentliche Vortrag am 14.5.2014, Beginn 13:30h in der Fraport Arena sein. Der Dalai Lama wird hier über seine ihm sehr am Herzen liegenden Themen sprechen: „Mitgefühl und Selbstbewußtsein“. Denn nur mit einem starken Selbstbewußtsein könne man wirkliches Mitgefühl ausüben.

Für diese Veranstaltung sind sogar noch Karten erhältlich, die an Kartenvorverkaufsstellen erworben werden können. Preislich liegen sie etwa zwischen 29,- bis 87,- Euro, wobei die noch vorhandenen Karten vor allem im mittleren Preisbereich liegen. Es ist eine gemeinnützige Veranstaltung, die sich auch auf viele ehrenamtliche Helfer stützt. Eventuelle Überschüsse werden gespendet.

Kelsang Gyaltsen, Abgesandter des Dalai Lama und gleichzeitig sein Sonderrepräsentant für Europa bereitet mit dem Tibethaus Frankfurt unter der Leitung von Elke Hessel (Vorstand) und Puntsok Tsering diese besonderen Tage vor. Andreas Hilmer hilft von der Medienseite her. Bei allen ist die Vorfreude und das herzliche intensive Engagement deutlich zu bemerken.

Unter dem Thema „Ethik, Mitgefühl und Selbstbewußtsein“ finden im Mai auch Gesprächsrunden in der Paulskirche statt. Einmal mit Ethik- und Religionsschulklassen (9.-12. Klasse) aus Frankfurt, die vom Tibethaus eingeladen wurden und derzeit Fragen an den Dalai Lama vorbereiten. Diese wird der Dalai Lama am 15.5.2014 mit den etwa 750 Schülern in der Paulskirche besprechen. Da dies keine öffentliche Veranstaltung ist, wird alles per Livestream im Internet übertragen werden.

Das Tibethaus kann übrigens auch mit Schulklassen besucht werden.
Der Dalai Lama ist ein buddhistischer Mönch und das geistige Oberhaupt der Tibeter. Der derzeitig 14. Dalai Lama, der seit 1959 in Indien im Exil lebt, gilt auch als charismatischer Botschafter des Friedens. Er strebt friedlich eine Autonomie Tibets an, das unter chinesischer Regierung mit Repressalien und Diskriminierungen lebt.

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